Liebe Geschwister,
in diesen Tagen ist es für uns Beter besonders wichtig, nicht hin- und hergetrieben zu werden von allen möglichen Meldungen und Warnungen, sondern uns auf den HERRN zu fokussieren und auf den spezifischen Auftrag, den Er uns gegeben hat: für die Rückkehr Seines Volkes nach Israel zu beten!

 

Unsere momentanen Gebetsschwerpunkte:

  • Beginnen mit Ausrichtung auf Gott selbst:
    Schriftlesung, Danksagung und Lobpreis
  • Gebet für die Olim, besonders diejenigen, die jetzt feststecken an Flughäfen, die ihre Wohnungen und Arbeitsstellen schon gekündigt haben.
  • Gebet für Israel, besonders die Olim, die jetzt in Quarantäne sind
  • Gebet für unser Land, insbesondere für die Gemeinde Jesu, dass sie den Weckruf Gottes erkennen und in wirklicher Buße von allem Aktivismus, Humanismus und auch Antisemitismus loskommen
  • Gebet um Schutz und Versorgung der weltweiten Aliyah Mitarbeiter




Jetzt ist die Zeit für Fürbitte!
Was kennzeichnet einen Fürbitter? Was ist der Unterschied 
zum Bittgebet? Gerade jetzt erleben wir, wie sehr es nötig
ist, dass Christen sich hierüber wieder Gedanken machen. 
Trotz der weltweiten Krise kommen weiterhin hunderte Juden
nach Hause. Seit Anfang März über 900, darunter 72 aus
Äthiopien letzte Woche. Unsere Teams in Israel verteilen
Lebensmittel und Gutscheine an diejenigen, die direkt in
der Quarantäne sind. Für Pessach planen wir an 200 Familien,
die gerade in Israel ankamen und jetzt in ihren Wohnungen
verbleiben müssen, spezielle Pessach Lebensmittelkörbe.
Danke an alle, die sich an der momentanen Sonderaktion
beteiligen. Auch konnten wir bisher allen Olim helfen,
deren Flüge verschoben oder annuliert wurden.  Die Krise ist
noch nicht vorbei und die Aliyah geht weiter! Nähere Infos
auch gerne unter info@ebenezer-international.de

 

KRISENMANAGEMENT

Hier einige Gedanken zum Umgang mit der momentanen Situation von Winfried Rudloff, Koordinator für die Arbeit von Ebenezer Operation Exodus in Deutschland: 


In Zeiten der Krise kommt heraus, was in uns steckt.

Krisen gehören zu unserem Leben und Krisen haben auch immer etwas Gutes. Wir sehen, wo wir stehen und wir werden trainiert, nicht aufzugeben. Niemand mag Krisen, oder gar schwere Prüfungen- aber: Wir können in diesen Zeiten lernen Gott zu vertrauen- wann sonst?

Wie sieht ein „Biblisches Krisenmanagement“ aus?

Ehrlichkeit: Wir können unsere Niederlagen und Ängste Gott offenlegen -ER kennt sie ja schon lange. Krisen führen uns auch zurück zu Gott.
„In der Welt habt ihr Bedrängnis, aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden“ Joh. 16,33

Gottes Wort: SEINE Worte sind kraftvoll und voller Leben. Gottes Wort, die
Bibel, nutzt uns nichts, wenn sie im Regal steht: Wir lesen Gottes Wort laut, wir lernen es auswendig und sprechen es segnend über uns und unserer Familie aus.
„Kinder ihr seid aus Gott und habt jene überwunden, weil der, welcher in euch ist, größer ist als der, welcher in der Welt ist.“ 1. Joh. 4,4
Vertauen: Unser Gott hat versprochen uns gerade auch in schwierigen Herausforderungen zur Seite zu stehen. Daran können wir festhalten.
„Ich sage zu dem Herrn: Meine Zuflucht und meine Burg, mein Gott, auf den ich traue“. Psalm 91,2

Gemeinschaft: In Krisenzeiten sind unsere Familie und unsere Freunde besonders wichtig. Verbündet Euch, teilt untereinander was der andere nicht hat, trefft Euch, ruft Euch an und betet miteinander. Wie Gemeinschaft haben in Zeiten der Krisen? Seid kreativ, der Geist Gottes wird Euch leiten.
„Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich in
ihrer Mitte“
Matth. 18,20

Dranbleiben: Schwierigkeiten, Krisen sprechen im wahrsten Sinne des
Wortes zu uns: Angst und Einschüchterung macht sich breit. Gerade jetzt:
Halten wir an Gottes Zusagen fest – jeder an seinem Ort, in seiner Familie.
„So habe ich mir jetzt in diesen Tagen vorgenommen, Jerusalem und dem
Haus Juda Gutes zu tun. Fürchtet euch nicht !“
Sach. 8,15